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Hoverboards Scooter Was sollte man beim Kauf beachten

Sind Hoverboards gefährlich?

Obwohl Hoverboards eigentlich nicht – wie der Name behauptet – schweben, sondern mittels zwei Rädern auf dem Boden fahren, war die im Jahr 2015 aufgekommene technische Modeerscheinung zunächst einfach cool. Leider trübte wenig später eine andere, gefährliche Seite der so genannten „self balancing scooters“ das Vergnügen enorm. Gerade im letzten Jahr konnte man eine Vielzahl an Horrormeldungen zu brennenden oder explodierenden Hoverboards lesen. Verkaufsplattformen stoppten zeitweise die Verkäufe und Fluggesellschaften verweigerten den Transport. Wie konnte es überhaupt dazu kommen?

Warum brennen Hoverboards?

Wissenschaftlich sind die Erklärungen recht einfach: Ebenso wie der Laptop, das Tablet oder das Smartphone nutzen Hoverboards Lithium-Ionen-Batterie-Pakete als Energiequelle. Die in den Lithium-Ionen-Batterien befindliche schwimmende Flüssigkeit ist leicht entflammbar. Wenn beispielsweise die extrem dünne Plastikfolie, welche den Plus- und Minuspol der Batterie voneinander trennt, durchstochen wird, kann sich durch den entstehenden Kurzschluss das flüssige Elektrolyt innerhalb der Batterie so rasch erwärmen, dass die Batterie explodiert. Eine weitere mögliche Erklärung der Entstehung dieser Horrorunfälle könnte im Vorhandensein winziger scharfer Metallpartikel im Inneren einer defekten Batterie liegen, welche die dünne Folie selbständig durchstechen. Besonders beim Aufladen entsteht im Batterieinneren viel Wärme, wodurch der Elektrolyt zu kochen beginnt und dadurch das Zellgehäuse zerstört. Problematisch war in diesem Zusammenhang auch, dass einige chinesische Unternehmen Billig-Akkus in Markenware umdeklarierten. Ohne die Schuldfrage in die eine oder andere Richtung zu drehen: Wenn Hoverboards brennen, ist es immer eine Kombination aus mangelhaften oder defekten Batterien und schlechter Elektronik. Fehlende Sicherheitsstandards machten diese Unfälle zudem erst möglich.

Was sollte man beim Kauf beachten?

Es gibt eine beachtliche Anzahl an Firmen, die Hoverboards produzieren. Viele Hoverboards arbeiten nach dem gleichen Prinzip – mit geringen Unterschieden in den Spezifikationen, im Design und in den Fahreigenschaften. Verkaufsportale verlangen zwar den Nachweis eingehaltener Standards für einzelne Komponenten wie Akkus und Ladegeräte, jedoch nicht für das gesamte Hoverboard. Einen Hinweis auf geprüfte Hoverboards geben ausschließlich offiziell gültige Zertifikate. Während in Amerika das Zertifikat UL 2272 ein Zeichen geprüfter Standards ist, sind es in Europa die TÜV-Zertifikate der einzelnen Länder.

Die Firma Koowheel

Ein vielleicht nicht so bekanntes, aber sehr seriöses Unternehmen sollte hier nicht unerwähnt bleiben, da es sich von Anfang an um die Sicherheit seiner Kunden bemühte. Auf der CEBIT 2016 präsentierte sich das chinesische Unternehmen Koowheel dem deutschen Markt und gab dabei Einblicke in das Innenleben seiner Hoverboards. Ein interessantes Video finden Sie unter https://www.youtube.com/watch?v=dhcUlhGLuhk

Fazit

Ein Hoverboard ist wie ein Workout – es bewegt und dreht sich mit Ihnen, stoppt perfekt und bringt jede Menge Spass. Schauen Sie beim Kauf genau hin, um einerseits das Risiko eines gefälschten Produktes zu minimieren und andererseits, um sich selbst das gute Gefühl von mehr Sicherheit zu geben.

Passen Sie gut auf sich auf!

Quellennachweis:

  1. Holland/ S. Mitroff unter https://www.cnet.com/how-to/buy-a-hoverboard/
  2. Hollister unter https://www.cnet.com/news/why-are-hoverboards-exploding-and-catching-fire/


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